Mit 50.000 Lumen Cachen – Imalent MS12

Dass wir Geocacher schon ganz gerne mit etwas mehr Power auf Nachtcachetour gehen ist ja mittlerweile kein Geheimnis, dass dies eigentlich verrückt ist, ebenso bekannt. 😉 Gerade aber zum T5ern verwenden wir ganz gerne größere Scheinwerfer, um in den Baumwipfeln, Türmen, Brücken etc. vorm Aufstieg! sehen zu können, dass unser Seil sicher und wie wir es wollten um die Astgabel / Pfeiler etc. liegt. Hierzu sind wir meist mit Lampen wie der Fenix TK75, größeren LED Lenser oder Ähnlichem bisher im Einsatz.

Nun wurden wir von einigen Lesern aufmerksam gemacht, die einen neuen Stern am Himmel (wortwörtlich könnte man sagen 😉 entdeckt haben. Es handelt sich um den Hersteller Imalent, der sich in unseren Breitengraden immer mehr und mehr etabliert und Verwendung findet. Imalent hat mit seiner MS12 eine Taschemlampe mit bis zu 53.000 Lumen auf dem Markt.

Volle Ausleuchtung vom Geocaching T5 Final mit der MS12!

Während Wissenschaftler Fotos von schwarzen Löchern aufnehmen, sind
andere beschäftigt etwas Gegenteiliges in Form einer Taschenlampe zu
entwickeln. Als solches könnte man die Imalent MS12 bezeichnen, die wir
freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen haben.
Kurz und knapp, die Lampe leistet bis zu 53000 Lumen,  208000 cd und
eine Reichweite von 913 Metern aus 12 XHP70 LEDs, die ich selbst aus
zwei meiner Lampen kenne. Taschenlampe ist zwar hier nur noch bedingt
richtig, da diese Lampe nicht so einfach in die Hosentasche passt, dafür
hat man die Möglichkeit sie an einem Trageriemen zu tragen. Diese Zahlen
sind so hoch, das man sie sich am besten mit einem Vergleich vorstellt.
So bräuchte man über 400 Maglites vom Typ 3D LED, um einen ähnlichen
Lichtstrom zu erzeugen. Jedenfalls ist mir aktuell keine Lampe bekannt,
die mehr Lumen verspricht. Viele Cacher werden sich fragen, ob solch
eine Lampe fürs Cachen überhaupt praktikabel ist und ja. Wir haben die
Lampe beispielsweise für T5 Baumcaches verwendet. Oft werden solche
Caches bei Nacht nicht angegangen, weil nicht geprüft werden kann wie
der Seilverlauf ist, oder wo die Dose hängt. Das ist hiermit kein
Problem, da die Lampe einen sehr breite Ausleuchtung hat.

Besonders gut hat uns die Leistung beim Fotografieren gefallen.
Die Reflektoren haben keine harten Lichtkanten, sodass Bilder gut gelingen und das obwohl die
Lampe in allen Modis gepulstes Licht ausgibt. Was bei manchen Lampen für schlechte Bilder sorgt, ist hier aber dank der hohen Frequenz von 20.250 Hz kein Problem und auch die Lichtfarbe ist neutralweiß und hat mir sehr gut gefallen, besser sogar als meine TN35 UT, die die gleichen LEDs
nutzt. Positiver Nebeneffekt bei der hohen Lichtausbeute ist, dass die
Lampe als Handwärmer genutzt werden kann. Wird die Lampe warm, so sorgt ein eingebauter Lüfter für ausreichend Kühlung und ist etwa so leise wie ein Notebooklüfter. Uns hat jedenfalls die Wärme bei 2°C Außentemperatur gut gefallen und jeder wollte die Lampe mal in den Händen halten. Aber auch für normale Caches lässt sich die Lampe einsetzen. Die schwächeren Modi, wie 300 Lumen, sind auch für Stadtcaches gut geeignet, wenn es darum geht wenig Aufsehen zu erregen, was aber aufgrund der Größe der Lampe dann doch schwerer ist, als gedacht. Man wird durchaus darauf angesprochen, auch im ausgeschalteten Zustand, was aber nach einem kurzen Gespräch jeweils Begeisterung ausgelöst hat. Aber es gibt auch Punkte, die uns nicht so gut gefallen haben. So lässt sich im Dunkeln der Taster zum Einschalten schwer finden. Dies lässt sich jedoch durch einen simplen Trick beheben, indem der Trageriemen so angebracht wird, dass der Taster nach oben zeigt. Bei längeren Laufstrecken empfehlen wir den Trageriemen, da es sonst aufgrund der 2,6 kg schnell unangenehm zu tragen wird. Auch würde ich nicht den Riemen direkt an die Ösen, sondern mit Bändern befestigen, da es sonst durch den Kontakt von Metall an Metall zu einem Grat kommen könnte. Abschließend hat der mitgelieferte 92 Wh Akku überzeugt, der auch nach längerem Einsatz die Lichtleistung nicht reduziert hat, dessen Lithium-Ionen-Zellen vom Typ 20700 jedoch nicht einzeln entnehmbar sind, dafür jedoch als Ganzes zu laden sind.

Die Imalent MS12 im Vergleich zur „Normtaschenlampe“

Fazit:
Diese Lampe bringt, wenn man davon noch sprechen kann, einen
immer wieder erneut zum Staunen, sobald man durch Doppelklick auf die
höchste Stufe schaltet. Wir können nur empfehlen dies mal selbst zu
erleben, sofern man mal die Möglichkeit hat. Selbst Baustrahler und
Autoscheinwerfer sind nicht auf dem gleichen Level. Wir sind erstaunt,
was sich in der Technik getan hat und wie es weitergeht.
Wir können euch diese „Lampe“ also absolut weiterempfehlen, ihr erhaltet sie beim offiziellen Vertriebspartner für Deutschland Stewitsch mit 10% Sonderrabatt für Geocacher, dieser hat neben Imalent auch einige andere interessante Lampen für uns Geocacher im Portfolio, klickt euch doch einfach mal durch.

Die Imalent MS12, mehr Power wie ein Autoscheinwerfer! Ob das noch zu toppen ist?

Einige von Euch freuen sich schon ebenfalls wie auch Wir auf den Nachfolger, die Imalent MS18 mit 100.000 Lumen – dass wir euch wieder exklusiv davon berichten sobald uns dieser Flak Scheinwerfer von Home of Flashlights aus Winnenden zur Verfügung steht ist natürlich Ehrensache! 🙂

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Unsere Neuauflage startet ab hier!

Wir haben für euch eine Neuauflage geplant, da ihr – unsere treuen Leser uns Tag für Tag unterstützt, auf Facebook, Twitter etc. haben wir uns entschieden für euch eine Neuauflage zu bloggen!

Was euch erwartet?

  • Vieles… 😉
  • Empfehlungen und Reviews aus dem Cacheralltag, auch noch mehr spezialisiert in die T5 Branche mit unserem Partner FreeTree, wie ihr das schon im letzten Jahr gewünscht habt!
  • Also abwarten, Tee trinken und hin und wieder mal reinschauen….
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Absturz von Mars-Sonde – Was ist gestern passiert?

fobos-grunt

Defekte Mars Sonde (Quelle Wikipedia)


Da gehen sie dahin, 120 Millionen Euro, zerbersten in der südlichen Atmosphäre über dem Pazifik,  glühen und verdampfen. Die im Bild gezeigte Sonde,  Phobos-Grunt, sollte Gesteinsproben von dem Mars-Mond Phobos  sammeln und sie dann in einer Kapsel zurück zur erde befördern. Die Mission scheiterte.

Was ist passiert? – Am 8. November 2011 startete die Russische Raumsonde Phobos-Grunt und befand sich kurz darauf in einem Parkorbit.  Dieser konnte allerdings nie verlassen werden, da die Sonde nicht ausgerichtet werden konnte.

Gestern,am 15. Jahnuar 2012  war es so weit. Die letzten Minuten der Sonde haben geschlagen. Der frühzeitige und somit erfolglose Eintritt in die Erdatmosphäre hat statt gefunden.

Nicht dass, das die erste missglückte Expedition zum Mars-Mond Phobos war. Nein, 1991 Plante die UdSSR schon einmal eine ähnliche Mars-Mission. Mit dem zerfall der UdSSR war das Projekt gestorben. 1994 Konnte die ESA (Europäischen Weltraumorganisation) ein russisches Mars-Projekt aufgreifen, der start wurde jedoch auf 1996 verschoben. Leider zündete die 2. Stufe der Triebwerke, nach einem erfolgreichen Start, nicht.

Die Sonde verglühte in der ersten Erdumrundung in der Erdatmosphäre.

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HEAT 3 Special Force – Verlosung

Wir haben euch ja bereits über den HEAT 3 Special Force von The HEAT – Company berichtet und die Handschuhe ausführlich getestet! Vielen Dank nochmal für die Bereitstellung der Testexemplare.

Hier gehts zum Testbericht falls ihr diesen noch nicht gelesen habt.

Info: Der Handschuh wurde nach Anforderungen von Sondereinsatzkommandos in Deutschland und Österreich (Cobra) konzipiert und umgesetzt.

Teilnahmebedingungen:

Wir werden die Lostrommel bis zum 15.01.2011 20:00 Uhr folgendermaßen füllen:

  • Blogeintrag = 2 Zettelchen mit eurem Namen
  • Twitter = 2 Zettelchen mit eurem Namen
  • Kommentar = 1 Zettelchen mit eurem Namen
  • Email an uns = 1 Zettelchen mit eurem Namen

Infos zu Twitter: Geocaching-Handbuch verlost ein HEAT 3 Special Force – Handschuh http://geocaching-handbuch.de/?p=7067 #Danke @GCBuch #Geocaching
Infos zu Email: Ein paar nette Worte an ichwill@geocaching-handbuch.de

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Akkus von Lidl

Die Tronic Akkus von Lidl gibt es schon eine ganze Weile. Wer das Angebot verpasst hat kann diese auch im Lidl Onlineshop für 3,99 € (Mignon) beziehen. Nachteil ist, das hier Versandkosten anfallen. Aber mit einer Sammelbestellung kann die Anschaffung immer noch attraktiv sein.

Wir haben die Akkus beim cachen im Dauereinsatz und sie funktionieren immer noch zuverlässig. Sie erreichen zwar nicht mehr die volle Kapazität, aber bei so einem Preis ist das absolut akzeptabel.

Markenakkus mit der gleichen Kapazität, wie z.B. die eneloops kosten vergleichsweise schon mal 12 Euro (Amazon-Link). Da lohnt es sich zu rechnen. Die Frage ist auch welcher Hersteller sich hinter der Lidl Marke Tronic verbirgt. Denn so viele gibt es ja nicht.

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HEAT 3 – Special Force

Diesmal haben wir den Handschuh HEAT 3 Special Force von The HEAT – Company für euch getestet und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden! Vielen Dank an The HEAT – Company für die Testhandschuhe!

Im Test:

Die Handschuhe passen sich der Hand perfekt an und die Bewegungsfreiheit der einzelnen Finger könnte nicht besser sein. Das Besondere an den Handschuhen ist, die schnelle Umwandlung zwischen Fäustling und Fingerhandschuh! Mithilfe eines Reisverschlusses kann man den Handschuh einfach und problemlos umwandeln, wie es die jeweilige Situation erfordert!

Bei der Umwandlung zum Fingerhandschuh, klappt man den Fäustling einfach nach oben, der mit einem Magnet auf dem Handrücken sehr gut hält und die einzelnen Finger kommen durch Öffnen des Reisverschlusses an der Handinnenfläche zum Vorschein!



Mit dem Klettverschluss  kann auch der Daumen schnell und ohne großen Aufwand in einen Fingerhandschuh integriert werden. Durch das atmungsaktive Membran ist der Handschuh sehr wasserdicht. Bei Schnee hatte der Handschuh nie Probleme und hielt die Nässe immer ab!

Hier ein Produktvideo:

Handschuh HEAT 3 – Special Force in Kombination mit den Handwärmern:

Sobald die Verpackung des Handwärmers geöffnet ist und das Wärmekissen entnommen wird kann man den Handwärmer in den Handschuh stecken. Dies macht eine kleine Tasche mit Reisverschluss auf dem Handrücken möglich.
Das Wärmekissen reagiert mit Luft und erwärmt sich innerhalb weniger Minuten auf angenehme 40°C und mehr! Die Temperatur hält unglaubliche 12 Stunden!

Der Preis für den HEAT 3 Special Force beträgt 109,90 Euro bei The HEAT – Company.
Wir können nur positives über den Handschuh berichten und können den HEAT 3 Special Force euch nur weiterempfehlen!
Am besten gefällt uns, dass der Handschuh sowohl als Fäustling als auch als Fingerhandschuh getragen werden kann.

Hier nochmal die Vorteile auf einen Blick:

Und wer weiß, vielleicht gehört der Hanschuh inklusive Handwärmer bald einem von euch…!

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Notiz: PROJECT GeoGames in Leipzig

Vor 2 Tagen wurde das Listing zum Mega Event PROJECT: GeoGames veröffentlicht.

Inzwischen sind schon 450 Will Attends eingegangen. Aber die Location der Messe Leipzig verträgt garantiert noch mehr Geocacher!

Auf nach Leipzig! Das Mega Event findet vom 29.06. bis zum 01.07.2012 statt.

Hier gehts zum Listing

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Notiz: "Fünf" von Ursula Poznanski

„Thanks for the Hunt … Du bist fündig geworden. Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind. In Plastikbehälter verpackte Leichenteile. Zeugen, die nach der Befragung sterben. Es ist eine blutige Version des Geocaching, eine grausige Jagd, auf die sich die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss. Der Fall scheint unlösbar. Und plötzlich wird sie selbst zur Beute … „

So beginnt die Kurzbeschreibung bei Amazon zu einem neuen Krimi der am 16. Februar erscheint. Hört sich doch spannend an, oder? Wir freuen uns jetzt schon auf das Rezensionsexemplar und danken dem Rowohlt Verlag für die Bereitstellung. Natürlich werden wir pünktlich zum Erscheinungstermin darüber berichten, sowie ein Exemplar verlosen.

Das Buch gibt es dann bald beim Rowohlt Verlag und bei Amazon.

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Sind wir nicht alle ein bisschen…? ;-)

Wir finden es Klasse:

Es könnte auch eine Tatto-Vorlage für die Freaks unter Euch sein. Sauber gemacht!

130 km, 286 Dosen, 19 Laufrunden, 4 Owner. Wir waren zwar noch nicht vor Ort, haben aber gehört, dass die Runden so gestaltet sind, damit man je nach Lust und Laune eine weitere Runde bzw. Buchstaben dranhängen kann.

Hier gehts zum ersten Listing.

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Da war doch noch was?

Als im letzten Monat diese Mail reinflatterte dachte ich erstmal an Spam. Hä? Opencaching? Ach so… da war doch was…

Die bereits importierten Caches von geocaching.com werden doch immer mal wieder geloggt. Aber oft von bekannten Geocachern, die sozusagen zweigleisig unterwegs sind. Ich habe testweise ein paar, bereits bestehenden Caches „rübergezogen“, aber die Aktivität liegt nach wie vor schwerpunktmäßig bei Groundspeak. Der Mensch Geocacher ist doch ein Gewohnheitstier…

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