NEU: Pfostendose XXL

http://geocaching-handbuch.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_8360.jpgGanz neu auf dem Markt dürfen wir nun die Pfostendose in der XXL Version präsentieren. Sie passt ebenso in alle standardmäßigen EU Pfosten (60 mm) und wird natürlich auch inkl. neuer Pfostenkappe + XXL Petling mit FTF-Ring geliefert. Bereits vorbestellbar und erhältlich ab 24. November 2017!

Ziel war es die ursprüngliche Pfostendose aus dem 3D-Drucker für den Cacher preiswerter zu machen und größer (mehr Platz für Logbuch, Tauschgegenstände etc.)
Sogar Trackables und kleine Coins passen nun in die 15 cm lange und ca. 4,5 cm breite Pfostendose XXL, laut Groundspeak darf sie offiziell als SMALL gelistet werden – eine klasse Sache!

Diese Anforderungen konnten also alle erfüllt werden und die Herstellung funktioniert hier nicht mehr über 3D-Drucktechnik sondern über eine speziell ausgereifte PP/PE Industrieklebetechnik.

Von der Oberseite der Pfostenkappe ist also von außen weiterhin nichts sichtbar und im inneren befindet sich eine sehr sichere unsichtbare Verbindung zwischen Petling und Pfostenkappe, nach langen Forschungsversuchen in der Tiefkühltruhe etc. können wir bestätigen ca. -20 °C bis +80 °C können dieser Industrieklebetechnik nichts anhaben.

Bestellungen können bereits über den GEO-VERSAND erfolgen!

Die Pfostendose XXL hält im Pfosten sicher und ist 100% wasserdicht & muggelsicher!

Pfostendose XXL weiterhin passend für ALLE 60 mm Pfosten in der EU!

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Tipp: Auf Cachetour in San Marino

Wir waren vergangene Woche auf Cachetour in San Marino und möchten euch gerne unsere tollen Eindrücke und Cache Tipps ans Herz legen. Es war ein klasse Ausflugsziel und immer wieder eine Reise wert. Unsere erste Dose war GCNTKF Rep. San Marino #1 und die Aussicht gigantisch, Bilder sprechen hier mehr als Worte…

… als kleiner Geheimtipp:
Wir empfehlen euch oben an den Drei Torres allerdings schon vor acht Uhr morgens aufzuschlagen, dann befinden sich hier oben erst wenige Touristen und die Dosen können ungestört geloggt werden. 😉

Bei den vielen schönen Eindrücken, kam das Cachen dann fast schon in den Hintergrund (wie es eben oft so ist verweilt man dann gerne etwas länger an solchen Orten). Danach ging es weiter Richtung Multi-Cache GC350VD La ferrovia Fantasma – The ghost railway. Mit über 250 Favoriten Punkte ist der Zug auch ein absolutes Must-Have auf jeder Cachereise nach San Marino…

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Kletterseil richtig waschen – so geht’s!

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem es empfehlenswert ist euer Kletterseil mal in die Reinigung zu geben. Wer oft auf bemoosten Bäumen oder in Höhlen T5 klettert, wird dies sogar in kleineren regelmäßigen Abständen tun. Stellt sich nur die Frage, wie reinigt man sein Seil am besten und gibt es hier spezielle Waschmittel oder Reinigungsbürsten? Waschmaschine oder Handwäsche oder doch zu Mutti heimbringen und in den Wäschekorb werfen?! 😉

Prinzipiell ist beides möglich, wir verwenden für beide Varianten das Waschmittel Beal Rope Cleaner, wer auf die Waschmaschine setzt sollte aber vorher die maximale Gewichtsbelastung der Trommel prüfen und max. bis 30 °C im Schonwaschgang reinigen, das Verwenden eines Waschnetzes oder Kopfkissenüberzug empfielt sich.

Im heutigen Waschgang greifen wir allerdings zur Handwäsche in Kombination mit ein er speziell für Seile entwickelten spiralförmigen Bürste Beal Rope Brush – diese ist ihr Geld absolut wert und möchte man nach einem Waschgang nicht mehr missen!

Nachdem ihr euer Kletterseil mit dem Waschmittel in der Badewanne oder einem Ähnlichen Gefäß eine Weile eingeweicht habt, kommt die Rope Brush Bürste zum Einsatz. Sie ist auf jedem „Stockwerk“ mit Bürsten ausgestattet, die eurem Kletterseilmantel nicht schaden sondern durch eine Drehbewegung sich am Seil entlang vorwärts bewegt und den Schmutz sehr gut entfernt. (Auf dem Bild sieht man rechts das verschmutzte Seil und links von der Bürste wie es schon nach einem Durchgang aussieht.) Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt sich die Bürste nochmal über das Seil zu drehen, durch die runde Anordnung der einzelnen Borsten schrubbt sie euer Seil gleichmäßig auf allen Seiten.
Dem Erfinder sprechen wir schon jetzt einen großen Dank aus – ein absolutes Must Have für jeden T5 Cacher!

Ihr bekommt Waschmittel (reicht für einige Waschgänge und somit vermutlich einige Jahre und ist zusätzlich auch für euren Klettergurt etc. einsetzbar) und Seilbürste bei unserem Partnershop FreeTree zu einem absolut fairen Preis!

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Nettes Tool: GC little helper 2

Schon vor einiger Zeit sind wurden wir auf das Add-On GC little helper aufmerksam. Mit ihm ist es möglich tolle Dinge umzusetzen, neben einer VIP Liste (nur Anzeige von Logs ausgewählten Cachernamen in Caches), gibt es auch eine VUP Liste, eine Standarkdarte, eine persönlich konfigurierbare Linkliste im Kopf der Seite von Geocaching.com, die Möglichkeit auf der Geocaching.com Karte einen Homezone Kreis anzuzeigen, direktes Loggen im Listing und vieles mehr…

GC little helper ist also ein Greasemonkey-Skript, bei dem euch viele Zusatzfunktionen für die Geocaching.com Seite geboten werden. Sicherlich ist nicht alles für jeden brauchbar, aber jede Funktion lässt sich daher ja einzeln aktivieren und deaktivieren, somit für jedes Profil persönlich konfigurierbar.

Hier gibt es den GC little helper 2 und hier sind nochmal einige Grundfunktionen sehr schön und übersichtlich mit Screenshots beschrieben.

Bildquelle: https://www.amshove.net/blog/webinterfaces/gc-little-helper/

Auch den Mail-Link direkt neben dem Nutzername eine tolle Sache wie wir finden!

Nochmals aufgeführt die Veränderungen zur ersten Version…
Wie sind eure Erfahrungen und nutzt ihr schon das Tool in eurem Cacheralltag? 🙂

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Für die kalten Cachetage: Palmenparadies

Der Herbst ist momentan in der schönsten Zeit und perfekt um einen schönen Waldspaziergang mit einigen Caches zu erledigen. Doch nicht mehr lange, dann brechen die kalten unangenehmen Cachetage (für die Sissicacher) an. Wenn es mal draußen nicht so schön ist, schaut doch mal im Palmenparadies vorbei. In Sinsheim wurden mehr als 400 echte Palmen in eine tolle Badelandschaft verwandelt… ein Ausflug definitiv wert, schaut selbst… 😉

Danke an den Tipp von Cacher Markus, der hier das letzte Wochenende mit seiner Familie verbrachte!

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Petzl Parallel Statikseil im Test!

Der wichtigste Bestandteil beim T5-Klettern ist natürlich das Kletterseil. Wir haben uns für das Parallel 10.5 mm Statikseil der Marke Petzl entschieden. Bevor wir näher auf das Seil eingehen, möchten wir euch einen kurzen Einblick in die Firmengeschichte des Herstellers Petzl verschaffen.

Die Petzl Gruppe:

„Petzl hat es sich zur Aufgabe gemacht innovative Lösungen, Produkte und Leistungen zu entwickeln, die es den Menschen ermöglichen, sich im vertikalen Gelände fortzubewegen, zu positionieren, zu sichern und bei Dunkelheit über eine sichere Beleuchtung zu verfügen.

Einige Daten

1936: Fernand Petzl beginnt mit der Erforschung des Höhlensystems des Dent de Crolles (Frankreich) 

1950: Fernand Petzl nimmt an der Erforschung des Gouffre Berger (Frankreich) teil, die erste 1000er Schachthöhle der Geschichte 

1968: Vermarktung der ersten Seilklemmen und Abseilgeräte (BASIC, SIMPLE) unter dem Namen Fernand Petzl 

1973: Entwicklung der ersten Stirnlampe von Petzl zum Bergsteigen 

1975: Gründung der Firma Petzl in Crolles (Frankreich) 

1977: Herstellung der ersten Gurte von Petzl 

1990: Entwicklung der ersten Produkte für gewerbliche Anwender 

1991: erstes Sicherungsgerät mit Blockierunterstützung, das GRIGRI 

1998: Markteinführung der TIBLOC, einer ultrakompakten Seilklemme für den Aufstieg am Seil

2000: erste LED-Stirnlampe, die TIKKA. Übernahme der Firma Charlet Moser, Hersteller von Eisgeräten und Steigeisen 

2004: Mitlaufendes Auffanggerät ASAP 

2006: Gründung der Petzl-Stiftung. Einführung des persönlichen Rettungssystems EXO für die New Yorker Feuerwehr 

2008: Gründung von Petzl Solutions zu Ausbildungs- und Experimentierzwecken 

2010: Eröffnung der Produktionsstätte PMM in Malaysia 

2012: NAO-Stirnlampe mit REACTIVE LIGHTING Technologie 

2013: Mechanischer Prusik ZIGZAG für die Baumpflege 

2014: Eröffnung der Tochtergesellschaften in Spanien und Deutschland 

2016: Neues Sicherungsgerät GRIGRI +“
Quelle: https://www.petzl.com/company/history?language=de

Im Test:

Für den Test beim Cachen im Outdooreinsatz haben wir den T5-Marathon bei Freiburg ausgewählt. Unser Tag startete am Sonntag früh vor 6 Uhr in Stuttgart. An der Ziellocation im Schwarzwald angekommen, ging es dann pünktlich um 8:30 Uhr zum Einschießen in den ersten Baum. Dank Zielwasser waren auch die meisten Schüsse, Volltreffer! 😉
Den Anschlagpunkt am Baum mithilfe des SnakeAnchor und als Kletterseil das Petzl Parallel eingezogen, verbunden mithilfe eines Stahlkarabiners. Schon beim Aufstieg waren wir überrascht, wie gut das 10,5 mm Statikseil durch Grigri und Co. gleitet. Wer bisher mit einem 11 mm Seil unterwegs war, merkt hier einen deutlichen Unterschied. Der Trend geht bei vielen daher mittlerweile Richtung 10,5 mm, wobei das jeder für sich selbst mal austesten sollte.

Die Vorfreude auf die schnelle Abseilfahrt war dann natürlich auch sofort spürbar. Nachdem oben im Baum das Dösle in aller Ruhe geloggt wurde und der erste Morgenkaffee von der Bodencrew vorbereitet wurde ging es mit dem Grigri + wieder abwärts. Die Unterschiede zwischen einem 11,0 mm Seildurchmesser und dem Petzl Parallel 10,5 mm Seildurchmesser sind gigantisch. Auch die Fußsteigklemme läuft quasi wie von alleine nach oben, einfach klasse! Über die gute Qualität und Verarbeitung dieses Kletterseils müssen wir natürlich auch nicht diskutieren, alles top wie vom Hersteller Petzl nicht anders erwartet.

Nachdem das Seil an diesem Tag über 12 Stunden im Dauereinsatz war und abends gegen 21:00 Uhr in Helmlampenlicht bei einsetzender Dämmerung das letzte Dösle geloggt wurde, hat es den ein oder anderen Kilometer Abseilfahrt und Aufstieg nun hinter sich.
Zusammenfassend ist zu sagen, wir sind mehr als zufrieden und können das Petzl Parallel Statikseil jedem von euch ans Herz legen. Sowohl für Anfänger als auch für alte Hasen ein hervorragendes T5 Kletterseil!

T5-Marathon bei Freiburg

Die Bruchlast beträgt 15kN und das Kletterseil ist natürlich zertifiziert nach der Norm EN 1891 Typ A. Mit einem Gewicht von nur 65 Gramm/Meter ist auch dieser Punkt absolut vertretbar.

Ihr bekommt es bei unserem Partner FreeTree für einen sehr fairen Preis ab 86,49 Euro + Gratis Versand in den Farben Schwarz, Gelb oder Weiß und in den Längen 50 Meter, 100 Meter oder 200 Meter…

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T5 Tipp: SnakeAnchor als Anschlagpunkt

Wer kennt es nicht, beim T5-Baumklettern wird als Anschlagpunkt am Baum gerne mit Bandschlingen gearbeitet. Immer wieder gibt es das Gefummel von wegen Bandschlingen zusammen zu hängen weil zu kurz oder aber zu lang und die Ablassvorrichtung bzw. der Karabiner zum Aufstiegsseil ist dann zu weit oben. Das geht künftig auch anders…

Der Hersteller ART hat mit dem SnakeAnchor eine sehr komfortable Lösung auf den Markt gebracht, der als oberer oder unterer Ankerpunkt verwendet werden kann und eine sehr sichere Lösung darstellt. Wir verwenden zum Anschlagen den SnakeAnchor von ART in 5 Meter – eine Größe mit der wir den kleinsten bis größten Stamm (in unseren Breitengraden) abdecken können.
Das Aufstiegsseil wird dann wie gewohnt mit einem HMS Karabiner/Knoten angebracht.

Die Vorteile:

 

  • Längenverstellung in Abstufungen von 7 cm durch einfaches Einhängen des Karabiners
  • Positionierung bei würgender Einbauweise mithilfe einem Schnappkarabiner
  • Hohe Abriebfestigkeit und breite Auflage durch ein parallel vernähtes Seil
  • Starke Belastbarkeit und Schonung des Seilauges durch den Tunnelring
  • Sollte im Ernstfall oder im Laufe der Jahre mit einer Naht etwas nicht mehr zu 100% in Ordnung sein, greift sofort nach 7 cm die nächste nach (doch hierzu sollte es im Normallfall nicht kommen) 😉

Die Namensgebung des SnakeAnchor ist relativ selbsterklärend = Form einer Schlange mit Kopf als Anker

Jeder der einmal mit dem SnakeAnchor unterwegs war, möchte es gegen die Bandschlingenvariante nicht mehr eintauschen – es ist variabel einsetzbar und absolut sicher zertifiziert nach EN 795 B und EN 354:2010 Es weist eine statische Belastbarkeit der einzelnen Segment-Nähte bis 4 kN (Arbeitslast) und gleichzeitig fangstoßdämpfende Eigenschaften der Segment-Nähte ab ca. 5 kN. Außerdem wird die Last gleichmäßig auf den gesamten Tunnelring verteilt zur Erhöhung der Sicherheit.

Ein 16 mm breites, parallel vernähtes Polyester-Seil in Verbindung mit dem Tunnel-Ring aus Aluminium passt auch platztechnisch in jede Kletterausrüstung… 😉

Eine Investition die sich definitiv lohnt, der ART SnakeAnchor ist erhältlich bei unserem Partnershop FreeTree in einer Gesamtlänge von 2,5 Meter sowie unser Exemplar als 5 Meter Version, mit der ihr dann im T5-Bereich alles abdecken könnt.

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